Figuren

aus Christina Geiselharts historischen Romanen

Philippine

Philippine, die Tochter einer Hure und des Verhörvollstreckers Karl, ist ein sensibles, intelligentes Mädchen, das dank des örtlichen Priesters und dem angehenden Revolutionär Maxence zu einer gebildeten Frau heranwächst. Trotz der erschreckenden Umstände, die ihr Heranwachsen begleiten, und trotz ihres Makels, entwickelt sie sich zu einer starken, selbstbewussten Frau. Sie dient dem Henker als Schreibkraft, verfasst seine Briefe aber ihr Ziel ist es, Maxence wieder zu finden, und mit ihm eine Familie zu gründen. Zu diesem Zweck begibt sie sich immer wieder auf die Galerie des Konvents, die an manchen Tagen der Öffentlichkeit zugänglich ist. Von dort aus beobachtet sie die Redner, hört ihnen konzentriert zu und wird Zeugin des schleichenden Untergangs der revolutionären Ideen und Ideale. Als sie Maxence endlich findet hält sie zu ihm, bleibt an seiner Seite und unterstützt ihn, obwohl sie spürt, dass die Ideale der I. Republik in einem Blutrausch enden.

Eine fiktive Figur aus Die Bluthunde von Paris

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*

Appearance
Layout
Element Style
Accent Color