Figuren

aus Christina Geiselharts historischen Romanen

Der Henker von Paris – Charles-Henri Sanson

Charles-Henri Sanson ist ein gebildeter Mann. Den Beruf des Henkers hat er aus Familientradition fortgeführt. Er spielt Geige, liest und übt sein Handwerk nur ungern aus. Immer versucht er, den Verurteilten ihr Los zu erleichtern, in dem er ihnen Zugeständnisse macht oder ihnen die Fahrt auf dem Todeskarren erleichtert. Im Gegensatz zu manchem Henker der Zeit, fühlt er mit den Gefangenen, beschleunigt den Enthauptungsprozess und achtet darauf, dass das Messer der Guillotine scharf und präzise ist, damit keiner unnötig leidet. Nachdem er den König, etliche Aristokraten sowie „Volksverräter“ köpfen musste will er sich zurückziehen, doch der Prozess ist schwierig und sein Sohn Henri vertritt ihn nur einige Male. Der alte Henker bleibt nach dem Sturz Robespierres noch einen Monat im Amt und beendet sein Leben in der Provinz.

Eine historisch belegte Figur aus Die Bluthunde von Paris

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